QUABB-NEWSLETTER 1/2021

Sehr geehrte Leser*innen,

die duale Ausbildung kann in Hessen inzwischen wieder einigermaßen normal ablaufen. Aktuelle Zahlen zeigen allerdings, dass die Corona-Pandemie langfristige Folgen für den Ausbildungsmarkt haben könnte. Laut dem BIBB-Datenreport 2021 ist das Angebot an Ausbildungsstellen 2020 gegenüber dem Vorjahr um 8,8 % gesunken und die Ausbildungsplatznachfrage um 8,9 % zurückgegangen. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sei 11 % niedriger als im Vorjahr. In der BWP-Ausgabe 2/2021 identifiziert Tobias Maier die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe als entscheidenden Faktor für die weitere Entwicklung: Weil das Interesse an Ausbildungsplätzen nicht weiter sinken werde, hänge es vom Angebot ab, wie viele Fachkräfte in den kommenden zehn Jahren ausgebildet werden. Sollte das Ausbildungsplatzangebot nicht wieder steigen, würden vor allem Menschen mit mittlerer Reife oder niedrigerem Bildungsniveau keine Ausbildungsplätze mehr finden. Den Unterstützungsangeboten in Hessen kommt angesichts dieser Herausforderungen in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle zu. Um der drohenden Verschärfung des Fachkräftemangels entgegenzuwirken, müssen sie bekannt und niedrigschwellig sein.

Deshalb arbeiten wir darauf hin, das Beratungsangebot von QuABB im Internet sichtbarer zu machen und digitale Zugangswege in die Beratung zu ebnen. Der neue facebook-Auftritt des Programms stellt eine zusätzliche Plattform neben der großen XING-Community dar, um insbesondere die Zielgruppe der Betriebe auf die Unterstützungsleistungen von QuABB aufmerksam zu machen und über die Hintergründe von Ausbildungsabbrüchen zu informieren. Ein weiteres Ziel für das nächste Jahr besteht darin, die Anberaumung einer Beratung für Ratsuchende zu vereinfachen. Über entsprechende Maßnahmen haben wir uns auf dem diesjährigen QuABB-Fachtag mit zahlreichen anderen Programmen ausgetauscht. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt auf der dieses Jahr begonnenen Überarbeitung des Präventionskonzepts für die Regionen. Fast abgeschlossen ist inzwischen die Evaluierung der QuABB-Qualitätsstandards, die wir in den letzten Monaten gemeinsam mit den QuABB-Trägern durchgeführt haben. Über die Ergebnisse werden wir im nächsten Newsletter berichten können.

In diesem Newsletter möchten wir noch einmal ein Schlaglicht auf die Ausbildungsbegleitung während der Corona-Pandemie werfen, um uns dann der Zukunft von QuABB zuzuwenden. Der erste Artikel versucht, anhand von Daten aus der Falldokumentation darzustellen, wie sich die Corona-Pandemie auf die Fallarbeit ausgewirkt hat. Ein Good-Practice-Beispiel aus dem letzten Jahr zeigt, wie umfangreich die Arbeit der Ausbildungsbegleiter*innen ist – und wie unverzichtbar sie auch während der Corona-Pandemie bleibt. Der dritte Artikel beleuchtet den Überarbeitungsprozess für das Präventionskonzept von QuABB. Zum Abschluss berichten wir vom QuABB-Fachtag im November, präsentieren Ihnen unsere neue facebook-Seite, das INBAS-Projekt SPERLE und einige interessante Artikel über QuABB.

Viel Spaß beim Lesen
Ihr Team der QuABB-Koordinierungsstelle

Daten zur Auswirkung der Corona-Pandemie auf die Ausbildung

Knapp zwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie hat sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland zum Teil wieder entspannt. Eine Befragung des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) unter Expert*innen aus den Wirtschaftsförderungen der Kreise deutet darauf hin, dass es in Hessen hauptsächlich die auf direkten Kundenkontakt angewiesenen Branchen sind, die nach wie vor unter Kontaktbeschränkungen oder zurückgegangener Nachfrage leiden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei einem Blick auf die Daten zur Beratungsarbeit in QuABB. Die wichtigsten Kennzahlen zur allgemeinen Entwicklung des Ausbildungsmarktes haben sich wieder stabilisiert: Die Eskalationsstufen bei Eintritt in die Beratung sind im ersten Halbjahr 2021 gleich verteilt wie im selben Zeitraum 2019. Und auch die Erfolgsquote von QuABB ist wie vor zwei Jahren mit 90 % sehr hoch. (Als Beratungserfolg werden Fälle gezählt, wenn sich die*der Auszubildende drei Monate nach Austritt aus der Beratung noch in Ausbildung befindet oder die Ausbildung schon erfolgreich abgeschlossen hat.) Dennoch zeigen sich auch in der QuABB-Beratung die vom IWAK beschriebenen anhaltenden Auswirkungen auf einzelne Branchen. Bei der Gruppe der Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufe ist der Anteil Ratsuchender mit der höchsten Eskalationsstufe deutlich höher als vor zwei Jahren: Bei 27 % ist zu Beginn der Beratung die Kündigung bereits erfolgt. Im ersten Halbjahr 2019 lag der Anteil nur bei 3 %. Erwartungsgemäß ist auch der Beratungserfolg in dieser prekären Gruppe niedriger. Mit 82 % liegt er sowohl unter der Quote für 2019 (93 %) als auch unter dem Durchschnitt aller Berufsgruppen für 2021, aber immer noch über dem Programmziel von mindestens 70 % erfolgreichen Interventionen.

Ratsuchende aus Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufen gaben 2021 deutlich häufiger Probleme im Betrieb als Gründe für die Inanspruchnahme der QuABB-Beratung an. 84 % schilderten Probleme im Betrieb – im gleichen Zeitraum 2019 waren es nur 65 %. Wo es nicht zur Insolvenz des Ausbildungsbetriebs gekommen war, ging es in der Begleitung häufig um die Inhalte der Ausbildung. Die Ausbildungsqualität war schon im Vergleichszeitraum 2019 das am häufigsten genannte Problem im Betrieb. Auch hier gab es jedoch noch einmal einen Anstieg von 32 % auf 42 %. Daran lässt sich ablesen, dass die Qualität der Ausbildung zum Teil litt, wenn Betriebe nicht normal operieren konnten. Neben den Problemen im Betrieb stieg aber auch der Anteil persönlicher Probleme unter den Gründen für die Aufnahme einer QuABB-Beratung von 26 % auf 43 %. Diese parallele Entwicklung zeigt exemplarisch, dass Probleme Auszubildender sich oft gegenseitig bedingen, weswegen in vielen Fällen eine ganzheitliche Unterstützung notwendig ist, um Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren. Auszubildende im Tourismus-, Hotel- und Gaststättengewerbe, die ihre Ausbildungsstelle verlieren, stehen oft in der Folge auch vor finanziellen Problemen. Und selbst wenn ein neuer Ausbildungsplatz gefunden ist, können weitere Schwierigkeiten entstehen, wenn der Arbeitsweg neu organisiert oder eine Wohnung in der Nähe gefunden werden muss. Ein eindrückliches Beispiel für diese Zusammenhänge und für die Rolle der QuABB-Beratung bei derart eskalierten Ausbildungen enthält der nächste Beitrag.

Wenn Ausbildungsverhältnisse aufgrund von Insolvenz gekündigt werden, bleibt für Unterstützungsangebote wie QuABB nur die Aufgabe, Auszubildenden einen möglichst raschen Übergang in einen neuen Ausbildungsbetrieb zu ermöglichen und sie bei allen zusätzlich entstehenden Herausforderungen zu unterstützen. Wo sich Vertragslösungen hingegen noch abwenden lassen, ist QuABB so effektiv wie vor der Pandemie. Eins der wichtigsten Ziele des Programms in den zurückliegenden Monaten ist es deshalb gewesen, die Zielgruppen der Beratung auf das nach wie vor bestehende Unterstützungsangebot aufmerksam zu machen. Parallel arbeiten wir daran, QuABB im digitalen Raum präsenter zu machen und den Zugang zur Beratung über die QuABB-Webseite noch unkomplizierter zu gestalten.

Ausbildungsbegleitung während der Pandemie. Eine Erfolgsstory

Eine Branche, die besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen war, ist die Gastronomie. Die Restaurantschließungen während der Lockdowns betrafen nicht nur ausgebildete Mitarbeiter*innen und Betreiber*innen von Gastronomiebetrieben. Auch Auszubildenden ging mit dem normalen Betriebsablauf wertvolle Arbeitserfahrung verloren. Besonders schwierig war die Situation aber für Auszubildende, die ihren Ausbildungsbetrieb wechseln wollten oder mussten. Vor diesem Schritt sahen sich letztes Jahr Dhian und Manik, die eine Ausbildung in einem Luxushotel begonnen hatten. Mit dem Wunsch, den Ausbildungsbetrieb zu wechseln, wandten sich die beiden an die Ausbildungsbegleiterin in ihrer Region. Im Gespräch stellte sich schnell heraus, dass die Unzufriedenheit der jungen Männer begründet war: Sie waren aus Indonesien nach Deutschland gekommen, um eine Ausbildung in einem Hotel aufzunehmen. Nun lebten sie in einer Sammelunterkunft auf dem Betriebsgelände, hatten kaum Privatsphäre und mussten oft unbezahlte Überstunden machen. Die Ausbildungsbegleiterin nahm mit dem Einverständnis von Dhian und Manik und in Absprache mit dem Ausbildungsberater der zuständigen Kammer Kontakt zum Betrieb auf. Nach mehreren Gesprächen war jedoch klar, dass es zu keiner Einigung kommen würde, da der Betrieb nicht von seinen Praktiken abrücken wollte.

Die beiden jungen Auszubildenden und die Ausbildungsbegleiterin sahen sich damit vor einer Herausforderung: Es galt, trotz des Lockdowns einen neuen Ausbildungsbetrieb sowie eine Wohnung für sie zu organisieren. Nach langer Suche fand die Ausbildungsbegleiterin ein Landgasthaus in der Nähe, das sich bereit zeigte, die beiden einzustellen. Das Gasthaus war in Familienbesitz und finanziell gut aufgestellt, der Besitzer wirkte engagiert und verständnisvoll. Er übernahm die beiden Auszubildenden im Übergang und gab der Ausbildungsbegleiterin gleich auch Tipps, wo sie sich nach einer Wohnung für Dhian und Manik umhören konnte. Im Schneeballprinzip telefonierte sie daraufhin Bekannte und Kontakte in der Region ab, bis sich schließlich ein Vermieter fand, der eine Wohnung in einem Kilometer Entfernung zur Miete anbot.

Jetzt benötigten Dhian und Manik, die mit leeren Händen nach Deutschland gekommen waren, nur noch Möbel für ihre Wohnung. Noch einmal trat die Ausbildungsbegleiterin in Aktion. Über den E-Mail-Verteiler an der Berufsschule rief sie gemeinsam mit einer Fachlehrerin zu einer Spendenaktion im Kollegium auf. Die Lehrer*innen der Schule spendeten nicht nur das Mobiliar für die Wohnung, sondern halfen auch, die Wohnung bezugsfertig zu machen. Dann stand der neuen Ausbildung nichts mehr im Weg. Dhian und Manik zahlten das ihnen entgegengebrachte Vertrauen in ihrem neuen Betrieb mit Motivation und guten Leistungen bei der Arbeit zurück. Und konnten auch während des Lockdowns viel im Gasthaus lernen, weil der Betreiber eine kreative Lösung gefunden hatte, um gut durch die Corona-Pandemie zu kommen: Er bot Essenskörbe an, die alle Zutaten zum Nachkochen eines Gerichts enthielten und von den Mitarbeiter*innen des Gasthauses zusammengestellt wurden.

Überarbeitung des Präventionskonzepts in QuABB und der Handreichung zur Früherkennung von Ausbildungsabbrüchen

Von Anfang an gab es in QuABB neben der Krisenbegleitung und Intervention den Auftrag, präventiv anzusetzen und Ausbildungsabbrüchen frühzeitig entgegenzuwirken. Daher wurden schon in der Modellphase für das Handlungsfeld der Prävention ein Frühwarnkonzept und eine umfangreiche Handreichung erarbeitet: der Werkzeugkoffer Frühwarnsystem. Dem Konzept liegt die Annahme zugrunde, dass jede QuABB-Region ihre eigenen Frühwarnsignale und Verabredungen definieren muss, um ein passendes, regional verankertes Frühwarnsystem aufzubauen. In diesem Zusammenhang übernehmen die Beratungsfachkräfte von QuABB eine initiierende Funktion, nicht aber die alleinige Verantwortung. Das Präventionskonzept im Landesprogramm QuABB kann nur in langfristiger Zusammenarbeit mit dem regionalen Netzwerk der zentralen Partner (Schulen, Kammern, Arbeitsagenturen) umgesetzt werden.

Die letzte große Aktualisierung des Werkzeugkoffers liegt über fünf Jahre zurück. Die seither im Landesprogramm gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen - insbesondere aus der Corona-Pandemie seit 2020 – sollen nun in eine grundlegend überarbeitete Fassung des Werkzeugkoffers einfließen. Mit der Erneuerung des Konzepts wie der Instrumente zur Unterstützung aller Akteur*innen hat die hessenweite Koordinierungsstelle in diesem Jahr begonnen.

Unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ fanden im März und Mai 2021 drei Entwicklungsworkshops statt, die sich folgenden Fragen widmeten: Sind die Adressat*innengruppen des Werkzeugkoffers Frühwarnsystem noch relevant und vollständig? Muss das Konzept neu gedacht werden? Wie wirkt die Corona-Pandemie auf die Anforderungen an Prävention von Abbrüchen? Teilgenommen haben ausgewählte Vertreter*innen der Kammern, Schulen und Arbeitsagenturen sowie QuABB-Ausbildungsbegleiter*innen. Die Expert*innenrunden teilten untereinander ihr Erfahrungswissen zur Prävention zu drei zentralen Bereichen (Schule, Betrieb und persönliches Umfeld der Auszubildenden) und bildeten mit ihren Stellungnahmen die Grundlage für die Empfehlungen zur Erneuerung der Handreichung. Diese wurden beim hessenweiten Fachaustausch im Juni mit Beratungsfachkräften aus allen QuABB-Regionen diskutiert.

Die meisten der rund 30 Arbeitshilfen wurden in der Diskussion in ihrer Zweckmäßigkeit bestätigt. Alle sollen jedoch ein ‚Facelift‘ bekommen, um anwender*innenfreundlicher und digital nutzbar zu sein. Weitere inhaltliche Änderungen ergeben sich durch andere Handreichungen zur Unterstützung der Ausbildung, die in den letzten Jahren online veröffentlicht wurden und frei zugänglich sind. Zum Teil handelt es sich dabei um Broschüren von QuABB (z. B. die Handlungshilfen für Ausbildungspersonal), zum Teil um Produkte anderer Verfasser wie die Portale vom BIBB (Foraus und überaus). Der neuaufgelegte Werkzeugkoffer für die Früherkennung von Ausbildungsabbrüchen – so lautet der neue Titel – soll, wo immer es sinnvoll ist, auf diese wertvollen Handlungshilfen verweisen, statt Vergleichbares ein zweites Mal darzustellen. Somit bleibt die Orientierungsfunktion im Rahmen der QuABB-Prävention erhalten.

Das abschließende Voting und die partizipative Einbindung der Akteure bilden die Grundlage für die Umsetzung der Neufassung. Einzig die angedachte „QuABB-App“ mit Stimmungsbarometer und Online-Terminvergabe sowie die Empfehlung, die Adressatengruppe der Eltern zu streichen, stießen auf kontroversere Rückmeldungen. Diese und weitere Anregungen – wie zum Beispiel der Vorschlag, neue Videos über Konflikte im Betrieb zu produzieren – werden aktuell von der Koordinierungsstelle auf ihre Umsetzbarkeit überprüft. Ergänzt durch die Ergebnisse der landesweiten Evaluation der Qualitätsstandards zur Prävention soll das erneuerte Produkt ab Frühjahr 2022 online für die Akteure in Hessen zugriffsbereit sein.

QuABB-Fachtag 2021 zum Thema Online-Beratung

Am 9. November fand der jährliche QuABB-Fachtag erfolgreicher Strategien zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen online statt. Mit fast 80 Teilnehmenden aus ganz Deutschland sowie aus Belgien erfreute sich der Fachtag noch einmal größerem Interesse als im Vorjahr. Thema des diesjährigen Austauschs war die Online-Beratung. Am Vormittag teilte Daniel Gimpel, Projektleiter von Dr. Azubi der DGB-Jugend, seine Eindrücke aus der Beratung seit Beginn der Corona-Pandemie. Danach berichtete Renate-Anny Böning von der Konzeption einer digitalen Beratungsplattform für QuABB. Im Anschluss schilderten Felix Strauch und Stefanie Köpping, beide von der Initiative VerA des Senior Experten Service, ihre Erfahrungen mit der Umsetzung digitaler Angebote. Am Nachmittag tauschten sich die Vertreter*innen der Unterstützungsangebote dann in Arbeitsgruppen zu einzelnen Aspekten der digitalen Beratung und Begleitung aus. Großen Anklang fanden das Format des Fachtags, das einen intensiven Austausch zwischen den Projekten ermöglichte, und die vielen Anregungen durch die Vorträge am Vormittag. Die Ergebnisse des Fachtags sind hier dokumentiert.

QuABB auf facebook

Seit heute gibt es QuABB offiziell auf facebook! Auf unserer neuen facebook-Seite posten wir regelmäßig Wissenswertes und Kurzweiliges über die duale Ausbildung und die Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen. Die Seite richtet sich vor allem an die Zielgruppe der Betriebe, die auf der Plattform inzwischen am stärksten vertreten ist. Mit der facebook-Seite wollen wir Bewusstsein für Hürden und Verbesserungspotenziale in der Ausbildung schaffen und die Angebote des hessischen Unterstützungsnetzwerks bekannt machen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Seite abonnieren, teilen und liken.

INBAS-Projekt SPERLE für personalisiertes digitales Lernen

Ende letzten Jahres ist bei INBAS das Projekt SPERLE (Strukturwandel durch Personalisiertes Lernen mit digitalen Medien) angelaufen. Ziel des Projektes ist es, Grundlagen zur hochwertigen Umsetzung personalisierten Lernens mit digitalen Medien für die Aus- und Weiterbildung zu legen. Das Projekt richtet sich an berufsschulische Lehrkräfte, betriebliches Ausbildungspersonal in kleinen und mittleren Unternehmen sowie Lehrpersonal in Weiterbildungseinrichtungen. Sie werden befähigt, Lernumgebungen für personalisiertes Lernen mit digitalen Medien aufzusetzen und motivierende Lernangebote zu schaffen. Das Projekt SPERLE erarbeitet mit Berufsbildungspersonal aus Aus- und Weiterbildung ein didaktisch-methodisches Konzept personalisierten Lernens am Beispiel der Metallberufe. Das Projekt SPERLE gehört zum bundesweiten Programm „InnoVET – Zukunft gestalten – Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung des BMBF“.

 

Artikel über QuABB

2021 wurde an verschiedenen Stellen über QuABB berichtet. Drei Artikel möchten wir Ihnen besonders nahelegen. Das QuABB-Team aus dem Wetteraukreis führt zurzeit eine Betriebsbefragung durch, um Betriebe zukünftig besser über die Leistungen von QuABB zu informieren und im Alltag bei Schwierigkeiten zu unterstützen. Im Wirtschaftsmagazin der IHK Gießen-Friedberg (Ausgabe 05/2021) wurde ein Artikel über die Befragung veröffentlicht. Geplant ist, die Befragung nach der Pilotphase im Wetteraukreis auch in anderen QuABB-Regionen durchzuführen. Im Blog von HessenChemie ist ein ausführlicher Beitrag über die Arbeit von QuABB erschienen. Dieser Artikel beleuchtet das Beratungsangebot mit Blick auf die Zielgruppe Betriebe. Außerdem hat die Fachstelle „Überaus“ des BIBB ihren Praxisbericht über QuABB aktualisiert. Die Originalfassung des Textes stammt aus 2013, der Bericht bietet aber in der überarbeiteten Fassung immer noch einen sehr guten Überblick über die Arbeit in QuABB.

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