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#QuABBfragt: Fünf Fragen an ...
Samuel C., zum Ende seiner Ausbildungszeit
"QuABB war für mich wie ein Ventil!"
Samuel C. (23) steht kurz vor einem großen Meilenstein: Er schließt seine Ausbildung zum Koch ab. Im abschließenden Gespräch mit QuABB blickt er zurück auf eine Zeit voller Herausforderungen, persönlichem Wachstum und wichtiger Lernprozesse – sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule. Dass sich durch die Ausbildung, die eigene Entwicklung und die passende Unterstützung vieles in seinem Leben verändert hat, merkt man ihm sofort an. Im Interview verrät Samuel, warum professionelle Begleitung wie QuABB oft das entscheidende Ventil ist, um Kurs zu halten – und weshalb es wichtig ist, gerade in herausfordernden Phasen nicht alles mit sich selbst auszumachen.
1. Samuel, du stehst kurz vor deinem Abschluss. Welchen Rat gibst du jungen Leuten, die gerade erst in die Ausbildung starten?
Geht offen an die Ausbildung ran und macht euch am Anfang nicht zu viel Stress. Man muss nicht direkt alles können. Vieles lernt man erst mit der Zeit. Und redet mit Leuten, wenn euch etwas beschäftigt – das hilft mehr, als man denkt. Die Ausbildung ist nicht das Ende, sondern eher das Fundament für alles, was danach noch kommt.
2. Hand aufs Herz: Gab es Momente, in denen du alles hinschmeißen wolltest – und wie hat dir QuABB da rausgeholfen?
Ja, auf jeden Fall. Es gab Phasen, wo einfach alles zu viel wurde und ich keinen Kopf mehr dafür hatte. Ich habe das damals oft mit einer geschüttelten Flasche verglichen: Wenn man alles nur runterschluckt, platzt es irgendwann. Bei QuABB konnte ich offen reden und musste nicht alles mit mir selbst ausmachen. Das hat echt geholfen. Manchmal braucht man einfach jemanden, der zuhört, einen versteht und gemeinsam mit einem sortiert, wie es weitergehen kann. Gerade dadurch, dass QuABB auch an der Schule präsent war, fiel es leichter, überhaupt ins Gespräch zu kommen.
3. Was ist heute dein persönliches Rezept, um in stressigen Momenten nicht den Kopf zu verlieren?
Ich versuche erstmal kurz runterzukommen. Früher habe ich mich schnell in Stress reingesteigert. Heute gehe ich lieber kurz raus, atme durch oder mache eine kurze Pause. Danach sieht vieles schon anders aus. Und nach der Arbeit versuche ich auch wirklich abzuschalten, damit man am nächsten Tag wieder mit klarem Kopf starten kann.
4. Du hast die Wichtigkeit von Gesprächen betont. Warum sollte man sich trauen, Hilfe von außen anzunehmen?
Weil niemand alles alleine schaffen muss. Viele denken immer, sie müssten mit allem selbst klarkommen, aber das macht es oft nur schwerer. Wenn man mit jemandem redet, merkt man oft, dass es Lösungen gibt. Ein neutraler Blick von außen hilft dabei, Dinge zu sortieren, bevor sie zu groß werden. Hilfe anzunehmen ist nichts Schlimmes.
5. Wenn du später selbst einmal ausbildest: Was wäre dir im Umgang mit deinen Azubis besonders wichtig?
Ich würde versuchen, mich daran zu erinnern, wie unsicher man am Anfang ist. Viele starten zum ersten Mal richtig ins Berufsleben. Da sollte man nicht direkt nur Druck machen oder jemanden ins kalte Wasser werfen. Man lernt besser, wenn man vernünftig behandelt wird und Fragen stellen kann, ohne Angst zu haben. Ich glaube, man sollte darauf achten, dass junge Leute die Freude und das Interesse am Beruf nicht direkt am Anfang verlieren.
Vielen Dank für das Gespräch!
Die Fragen stellte Miguel Escosa Jung, QuABB-Ausbildungsbegleiter im Landkreis Offenbach beim BWHW