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Aktuelles

QuABB beim Ausbildungsforum Neu-Isenburg

Wie erleben junge Menschen ihren Start in die Ausbildung – und was hilft ihnen, motiviert zu bleiben und ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen? Um diese Fragen ging es in einem Impulsvortrag von QuABB-Ausbildungsbegleiter Miguel Escosa Jung (BWHW) beim Online-Ausbildungsforum Neu-Isenburg. Vertreter*innen aus Schulen, Betrieben und Institutionen kamen zusammen, um Erfahrungen aus dem Ausbildungsalltag zu diskutieren. Auch Dirk Gene Hagelstein, Bürgermeister der Stadt Neu-Isenburg, sowie zahlreiche Ausbilder*innen aus der Region waren anwesend.

Im Mittelpunkt des Inputs von Herrn Jung standen Einblicke in die Ausbildungsbegleitung und typische Herausforderungen im Ausbildungsverlauf. Anhand anonymisierter Fallbeispiele wurde deutlich, wie unterschiedlich die Unterstützungsbedarfe von Auszubildenden sein können – Ratsuchende wenden sich etwa wegen Sprachschwierigkeiten, Unsicherheiten bei der Berufswahl oder Belastungen im Ausbildungsalltag an QuABB. Der Ausbildungsbegleiter betonte: „Für viele Auszubildende kann es sehr wertvoll sein, ein Gespräch mit jemandem zu führen, der weder Ausbilder*in, Lehrkraft noch eine direkte Bezugsperson ist.“ Eine solche neutrale Perspektive könne helfen, Probleme frühzeitig einzuordnen und gemeinsam Lösungswege zu entwickeln.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit, Fragen aus der Praxis zu stellen und über Erfahrungen aus Betrieben und Schulen zu diskutieren. Besonders deutlich wurde dabei: Der frühzeitige Dialog zwischen allen Beteiligten ist essenziell, um Schwierigkeiten im Ausbildungsverlauf rechtzeitig aufzufangen. 

Das Ausbildungsforum Neu-Isenburg besteht seit 1997 und ist ein Netzwerk im Übergang Schule–Beruf. Schulen, Unternehmen und Institutionen arbeiten hier zusammen, um Jugendliche bei der Berufsorientierung zu unterstützen und Unternehmen bei der Sicherung ihres Fachkräftenachwuchses zu stärken. Die regelmäßigen, praxisorientierten Treffen sollen dazu beitragen, Herausforderungen im Ausbildungsalltag frühzeitig sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Das Ausbildungsforum findet zweimal im Jahr statt.