53. INFOMAIL AUS DER KOORDINIERUNGSSTELLE

Offenbach, 09.03.2021

 

Liebe Akteur*innen im Programm QuABB,
wir möchten Sie heute über folgende Themen informieren:

Kostenlose Coronatests – Sonderregelung für die Förderprojekte des ESF-Hessen – Impfungen

Seit dem ersten offenen Online-Austausch 2021 vom 14. Januar wurde der Koordinierungsstelle häufiger die Frage gestellt, ob die kostenlosen Corona-Testungen für die Ausbildungsbegleitung an Schulen weiterhin möglich sind und ob Ausbildungsbegleiter*innen ein vergleichbares Anrecht auf vorgezogene Corona-Schutzimpfung haben wie die Lehrkräfte. Zudem wurde nach den Vorgaben der WIBank im zweiten Lockdown gefragt.

1. Der Anspruch auf die Testung besteht weiterhin, wurde am 19.02. auf wöchentliche Testungen erhöht und gilt auch für QuABB-Fachkräfte an Berufsschulen (vgl. Anlage 1).

2. Im ersten Lockdown wurden noch alle Fördermittelempfänger einzeln mit Informationen zu Einschränkungen durch die Corona-Pandemie angeschrieben, nun sind die aktuellen Regelungen gebündelt auf der Homepage des ESF-Hessen einsehbar, an dieser Stelle verweisen wir auf die entsprechende Seite.

3. Wir haben eine Nachfrage zur Impfkategorie an die Landesministerien weitergeleitet und sind um Geduld gebeten worden. Sobald wir weitere Informationen haben, leiten wir sie Ihnen weiter.

Online-Austausch am 17.03.

Für den 17.03. sind die nächsten beiden Termine des Online-Austauschs (11-12 Uhr und 14-15 Uhr) angesetzt. Anmelden können Sie sich wie immer per E-Mail an info@quabb.inbas.com.

Anmeldetools für QuABB-Veranstaltungen

Für die Anmeldungen zu den Online-Veranstaltungen testen wir im Moment verschiedene Anmeldetools. Bitte wundern Sie sich daher nicht, wenn das Anmeldeformular für eine Veranstaltung anders aussieht als das letzte.

Kollegiale Fallberatung per Telefon- oder Videokonferenz

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation können Sie die selbstorganisierten Termine der Kollegialen Fallberatung auch via Video- oder Telefonkonferenz stattfinden lassen. Sollten Sie aktuell noch nicht auf ein geeignetes Konferenztool zugreifen können, stellt Ihnen die Koordinierungsstelle gerne übergangsweise Sitzungsräume in Webex zur Verfügung. Senden Sie dazu bitte frühzeitig den Termin und die Teilnehmer*innen der Sitzung an Dr. Corinna Mühlig (corinna.muehlig@inbas.com).

Befragung Qualitätsstandards

Am 19. Februar haben wir Ihnen die Befragung zu den Qualitätsstandards zugeschickt. Damit Ihre Antworten möglichst aussagekräftig sind, bitten wir Sie, sich in Ihrem regionalen QuABB-Team abzusprechen, wie Sie den Fragebogen ausfüllen. Falls Sie die Befragung dafür ausdrucken möchten, finden Sie im internen Bereich eine Druckversion.

QuABB-Newsletter

Neben den internen Infomails verschickt die Koordinierungsstelle mindestens zweimal jährlich einen Newsletter, der sowohl Schlaglichter auf die Arbeit im Programm als auch auf aktuelle Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt wirft. In der letzten Ausgabe ging es um die Zukunft von QuABB in der neuen Förderperiode, um den neuen Methodenband, zu dessen Entstehung und Qualitäten wir Heike Farr (Ausbildungsbegleiterin und Koordination am Standort Frankfurt) interviewt haben, um den QuABB-Fachtag sowie um Zahlen aus der eFallakte zur Beratung während der Corona-Pandemie.

Falls Sie den QuABB-Newsletter noch nicht abonniert haben, können Sie das hier nachholen. Wir würden uns außerdem freuen, wenn Sie bei Ihren Netzwerkpartner*innen Werbung für den Newsletter machen würden.

Auswirkungen von Corona auf die Ausbildung aus europäischer Perspektive

Auf dem internationalen Webinar der AER (Assembly of European Regions) am 28.1.2021 äußerte Irène Psifidou von CEDEFOP, dass die Corona-Pandemie und plötzlichen Schulschließungen alle Auszubildende in ein großes Abbruchrisiko katapultierte. Ihre persönliche Einschätzung stützt sie auf die Ergebnisse einer Befragung in mehreren europäischen Ländern (Deutschland, Griechenland, Portugal, Rumänien, Spanien, Türkei und Großbritannien) zum ersten Lockdown (Zeitraum: 17.4.-8.5.2020), die sich mit den Berichten in QuABB decken:

  • Digitale Lernformate ersetzen die physische Präsenz an den Lernorten Schule und Betrieb nur begrenzt und lassen den sozialen Benefit vermissen.
  • Es gibt keine digitale Eingebundenheit ohne soziale Integration.
  • Die Qualität der Ausbildung beim Distanzlernen ist genauso wichtig wie der Zugang dazu.
  • Auswirkungen auf die Abbruchgefährdung und Lösungsquoten müssen dringend untersucht und ausgewertet werden.

Erfolgreicher Austausch QuABB und Kammern zu „Grundlagen des BBiG und Recht in der Ausbildungspraxis“

Zu aktuellen rechtlichen Fragestellungen aus der Ausbildungspraxis haben sich am 05.03.2021 QuABB-Ausbildungsbegleiter*innen und Ausbildungsberater der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein Main und der Industrie- und Handelskammer Frankfurt ausgetauscht. Insbesondere durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben sich in der QuABB-Beratung neue Fragestellungen ergeben, die beim Online-Fachnachmittag „Grundlagen des BBiG und Recht in der Ausbildungspraxis“ eigebracht werden konnten. Die Veranstaltung bot den über 30 Teilnehmer*innen darüber hinaus die Gelegenheit, über das Vorgehen bei der Abstimmung der QuABB-Ausbildungsbegleiter*innen mit den zuständigen Ausbildungsberater*innen der Kammern zu diskutieren. Das Format fand auf beiden Seiten positiven Anklang und soll – auch mit weiteren Akteur*innen der dualen Ausbildung – fortgeführt werden.

BIBB: Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden Pflichtprogramm für Auszubildende

Ab August 2021 werden in allen neu geregelten Ausbildungsberufen des dualen Systems die vier Standardsberufsbildpositionen "Digitalisierte Arbeitswelt", "Umweltschutz und Nachhaltigkeit", "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" sowie "Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht" aufgenommen. Details und weiterführende Links für die Anpassung enthält die Pressemitteilung des BIBB.

Neue SPEAK!-Studie zu sexualisierter Gewalt an beruflichen Schulen vorgestellt

In einer aktuellen SPEAK!-Studie wurden Berufsschüler*innen zu ihren Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt befragt. "Die Ergebnisse zeigen in eindrücklicher Weise, dass sexualisierte Gewalt – in all ihren Formen, von der sexualisierten Beschimpfung bis hin zu körperlichen Formen sexualisierter Gewalt – zur alltäglichen Erfahrungswelt der Mehrheit der Jugendlichen gehört", so die Studienautoren. Das HKM hat eine Pressemitteilung zur Studie herausgegeben, in der auch ein Kurzbericht und die Ergebnisse der Befragung verlinkt sind.

Freundliche Grüße aus Offenbach

Ihre QuABB-Koordinierungsstelle