41. INFOMAIL AUS DER KOORDINIERUNGSSTELLE

Offenbach, 17.03.2020

 

Liebe Akteurinnen und Akteure im Programm QuABB,

wir hoffen, diese Infomail erreicht Sie bei guter Gesundheit.

Auch QuABB ist von den eingeleiteten Maßnahmen zum Infektionsschutz betroffen. Seit dieser Woche sind die Schulen in Hessen geschlossen und persönliche Kontakte sollen auf ein Minimum reduziert werden. Wir freuen uns, wenn die Beratung von Auszubildenden online oder telefonisch weitergeführt werden kann.
Wir haben einige aktuelle Informationen zur Beratungsarbeit für Sie zusammengestellt.

Veranstaltungsangebot der Koordinierungsstelle

Im Nachklapp zur letzten Infomail schicken wir Ihnen heute das Veranstaltungsangebot für 2020. Bei einigen Veranstaltungen konnten wegen des Vergabeverfahrens noch nicht alle Eckdaten festgelegt werden. Sobald alles feststeht, erhalten Sie noch mal eine vollständige Übersicht. Wie immer finden Sie die Terminübersicht auch im internen Bereich der QuABB-Webseite.

Die für März/April geplanten Veranstaltungen können leider nicht stattfinden und werden neu terminiert. Wir hoffen, dass wir ab Mai die Veranstaltungen wie geplant durchführen können und informieren Sie zeitnah über Änderungen.

Telefonische Erreichbarkeit der Koordinierungsstelle

Sie erreichen uns bis auf Weiteres telefonisch:
Montag bis Freitag 8:00–12:30 Uhr und 13:00–15:00 Uhr

Aufnahme neuer Fälle in die eFallakte

Wir arbeiten an einer DSGVO-konformen Lösung, damit auch während der Corona-Pandemie neue Fälle in die eFallakte aufgenommen werden können und die Beratungsarbeit dokumentiert werden kann. Wir werden Sie hierzu zeitnah weiter informieren.

Bis dahin kann folgender Prozess zum elektronischen Erhalt der Einwilligungserklärungen durch die Teilnehmenden durchgeführt werden:

1. Versand der E-Mail mit dem Link zur Einwilligungserklärung an die Teilnehmenden.
2. Die Teilnehmenden drucken die Einwilligungserklärung aus und unterschreiben sie.
3. Danach fotografieren sie diese mit dem Handy und schicken sie Ihnen elektronisch zurück.

Diese Verfahrensweise ist mit der WI-Bank am 16.03. telefonisch abgestimmt worden.

ESF-Teilnehmendenmonitoring

Auch in dieser Ausnahmesituation gilt für die Eingabe im ESF-Teilnehmendenmonitoring weiterhin, dass grundsätzlich nur Beratende aufgenommen werden können, von denen die unterzeichnete Einwilligungserklärung (Seite 3) mit einem „Ja“ zur Verarbeitung der Daten vorliegt. Hier reicht auch ein Scan oder Handyfoto. Sie können also analog zur eFallakte verfahren und die Einwilligungserklärung und den Teilnehmenden-Fragebogen per E-Mail an die Teilnehmenden verschicken.

Nach Informationen der ESF-Verwaltungsbehörde entstehen den Zuwendungsempfängern keine Nachteile, wenn sie aufgrund der aktuellen Krise ihre Projekte nicht planmäßig durchführen können.

Zudem werden im Programm QuABB die Beratungszahlen erst am Ende der bewilligten Projektlaufzeit gezählt und mit den Soll-Beratungen abgeglichen. Da in den meisten Regionen die Beratungszahlen höher sind als die Soll-Zahlen, sollte es hier kein formales Problem geben.

Wenn Sie Fragen zum ESF-Monitoring in Ihrer Region haben, wenden Sie sich bitte an Herrn Wolfgang Biedendorf und Frau Ines Scheerer bei der WI Bank.

Informationen der Kammern zum Thema Coronavirus

Auf den Webseiten der Kammern finden Sie Informationen zur aktuellen Situation und zu arbeitsrechtlichen Fragen. Informationen zum Thema Coronavirus gibt es von der Handwerkskammer-Rhein-Main, von der IHK Frankfurt und der Landeszahnärztekammer. Auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales stellt online aktuelle Informationen bereit.

Hier noch ein paar Lesetipps

Reform des Berufsbildungsgesetzes
Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) wurde mit Wirkung zum 01.01.2020 reformiert. Die wichtigsten Änderungen umfassen eine Mindestausbildungsvergütung, eine einheitliche Regelung zur (Anrechnung der) Freistellung bei Voll- und Minderjährigen, eine Erleichterung der Teilzeitausbildung und der gestreckten Abschlussprüfung sowie die Einführung der Abschlüsse "Bachelor und Master Professional". Kompakte Zusammenfassungen und weiterführende Informationen zu den Änderungen hat die IHK Rhein-Main-Neckar zusammengestellt.

Infos zum Migrationspaktet
Die Redaktion der Plattform "Überaus - Übergänge in Ausbildung und Beruf" hat Jens Dieckmann, Anwalt für Ausländer- und Asylrecht, zu den Gesetzesänderungen im Zusammenhang mit dem Migrationspaket interviewt. Seine Erläuterungen zur Ausbildungsduldung, Sprachförderung und anderen ausbildungsrelevanten Fragen finden Sie hier.

Zu den Neuerungen in Bezug auf die Ausbildungsförderung für Ausländerinnen und Ausländer hat das Bundesministerium für Arbeit und Sozialesein kompaktes Faktenpapier zusammengestellt.

Neue Studie zu Vertragslösungen in der betrieblichen Ausbildung
Das Deutsche Handwerksinstitut hat eine interessante Studie von Andrea Greilinger über Vorzeitige Vertragslösungen in der betrieblichen Ausbildung im Handwerk veröffentlicht. Im Fokus der empirischen Untersuchung steht der weitere Werdegang der Auszubildenden nach der Vertragslösung: "Verbleiben sie im Handwerk und wechseln nur den Ausbildungsbetrieb, vielleicht in Kombination mit dem Beruf? Welche Wege schlagen ehemalige Azubis ein, die das Handwerk verlassen, und gibt es Möglichkeiten, sie für das Handwerk zurückzugewinnen?"

 

Freundliche Grüße aus Offenbach und bleiben Sie gesund

Ihre QuABB-Koordinierungsstelle