12. INFOMAIL AUS DER KOORDINIERUNGSSTELLE

Liebe Akteurinnen und Akteure im Programm QuABB,

wir möchten Sie heute über folgende Themen informieren:

QuABB-Newsletter

Vor den Sommerferien hatten wir Sie über den neuen QuABB-Newsletter informiert, der das Programm QuABB - sowohl die Arbeit in den Regionen als auch die übergreifenden Entwicklungen - an eine breitere Öffentlichkeit tragen soll. Da wir Rückfragen zum Abonnement des Newsletters erhalten haben, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Sie nicht automatisch in die Verteilerliste aufgenommen wurden. Wenn Sie den Newsletter empfangen wollen, müssen Sie sich daher über die Webseite eintragen:

http://www.quabb-hessen.de/magazin/newsletter.html

Wir freuen uns, wenn Sie den Newsletter in Ihrem Haus und an Ihre Kooperationspartner weiterleiten.

Gerne und jederzeit können Sie uns Ihre Themen aus den Regionen für den Newsletter zukommen lassen; sowohl aus Sicht der Ausbildungsbegleitung als auch aus Sicht des Trägers. In Frage kommen zum Beispiel Schilderungen besonderer Herausforderungen in Ihrer Region und besondere Lösungswege, die Sie als good practice vorstellen wollen oder etwa Fallbeispiele, die aktuelle Entwicklungen in der Beratungsarbeit deutlich machen. Bei der Ausarbeitung der Texte können wir Sie selbstverständlich unterstützen. Nehmen Sie einfach Kontakt zu Renate-Anny Böning (renate-anny.boening@inbas.com) oder Mario Wiesmann (mario.wiesmann@inbas.com) auf.

QuABB im Hessichen Rundfunk

In einem Beitrag vom 29.07.2017 zum Beginn des neuen Ausbildungsjahrs hat hr info die Ausbildungsbegleiterin Heike Farr aus Frankfurt interviewt. Frau Farr, die an drei Frankfurter Berufsschulen Auszubildende berät, erläutert den Hintergrund des Programms und das Angebot der Qualifizierten Ausbildungsbegleitung. Sie berichtet über Herausforderungen und Erfolge in der täglichen Arbeit von QuABB: Welches sind die größten Probleme, die in der Ausbildung auftreten können, was lässt sich mit der Begleitung durch QuABB erreichen? Der Podcast ist online verfügbar, das Interview beginnt bei Minute 3:07.

Datenbericht online

Für das HMWEVL fertigen wir halbjährlich einen größeren Datenbericht an, der über den Rahmen des kleinen Datenblattes hinausgeht, um in detaillierteren Auswertungen interessante Facetten und aktuelle Themen der Beratungsarbeit in den Blick zu nehmen. Wir haben die Freigabe, Ihnen diesen Bericht zur Verfügung zu stellen, sodass auch Sie von ihm profitieren können.

Alle hessenweiten Datenauswertungen (den Datenbericht und die kleinen Datenblätter, die wir Ihnen halbjährlich zuschicken), finden Sie gesammelt im internen Bereich in der Rubrik eFallakte.

Arbeitszeiterfassung per App

Katrina Blindow, Ausbildungsbegleiterin in Offenbach, empfiehlt eine App, die Auszubildenden helfen kann, deren Arbeitszeit nicht erfasst wird. Mit der BMAS-App einfach erfasst können Auszubildende ihre Arbeitszeit selbst dokumentieren und an ihre Arbeitgeber weiterleiten lassen. Es müssen nur sehr wenige Daten eingegeben werden. Zum Schutz der Daten werden diese Informationen nicht auf einem externen Server, sondern lokal auf dem Handy gespeichert.

Die App ist im Google Play Store, im Apple App Store und im Windows App Store verfügbar.

Freie Ausbildungsplätze im mittleren Justizdienst

In der Modellphase hat QuABB schon einmal mit dem Justizdienst zusammengearbeitet, um Jugendlichen, die im Gefängnis eine Ausbildung begonnen haben, an Betriebe zu vermitteln und ggf. präventiv zu begleiten. Jetzt gibt es im hessischen Justizvollzug umgekehrt die Möglichkeit für Jugendliche, die (z. B. wegen Überqualifizierung) ihre Ausbildung abgebrochen haben, eine interessante Ausbildung im mittleren Justizdienst in Hessen aufzunehmen. Die angehenden Beamtinnen und Beamten werden in einem zweijährigen Vorbereitungsdienst ausgebildet und dann in ein Beamtenverhältnis übernommen. Nähere Informationen finden Sie hier.

QuABB als beispielhaftes Praxismodell

Auf der Webseite von überaus (ehemals qualiboXX) gibt es ein ausführliches Dossier zum Thema Ausbildungsabbrüche vermeiden. Neben vielen anderen interessanten Informationen gibt es dort auch einen Abschnitt mit beispielhaften Praxismodellen - mit QuABB an erster Stelle.

KWB-News Aus- und Weiterbildung

Das Kuratorium der deutschen Wirtschaft für Berufsbildung bringt einen Newsletter heraus, der viele für die Beratungsarbeit relevante Themen behandelt. Die aktuelle Ausgabe enthält unter anderem Anwendungshinweise zur "3+2-Regelung" (Ausbildungsduldung) für Geflüchtete, Ergebnisse des BIBB-Expertenmonitors sowie Artikel zum elektronisch geführten Berichtsheft und zu Wegen in die Ausbildung für Geflüchtete.

Lesetipp zur Beratungspraxis

Immer wieder kommt es vor, dass Auszubildende nicht aus eigenem Antrieb die QuABB-Beratung aufsuchen, sondern von ihren Lehrkräften oder Ausbildenden geschickt werden. Sind unter diesen Voraussetzungen Freiwilligkeit und Vertraulichkeit noch gewährleistet? Wie kann Beratung trotzdem gelingen? Der Artikel „Wie kultiviere ich die Freiheit bei dem Zwange?“ – Case Management nach verbindlicher Zuweisung an die Kompetenzagentur (Matthias Rüth, Kompetenzagentur Flensburg) setzt sich am Beispiel der Kompetenzagenturen mit diesem Thema auseinander.

Der Artikel ist im Werkstattbericht Aus der Praxis des Modellprogramms Gebündelte Kompetenzen für berifliche Integration erschienen (S. 35).

Artikel zu Fachkräftemangel in Zeit online

Bereits am 18. Juli ist in der Zeit online ein Artikel erschienen, der anlässlich einer DIHK-Umfrage zur Ausbildungssituation in Deutschland das Thema Fachkräftemangel beleuchtet und die Chancen der Fachkäftesicherung durch Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher, Lernschwache und Geflüchtete in den Blick nimmt.

Freundliche Grüße aus Offenbach

Ihre QuABB-Koordinierungsstelle