Aktuelles

10.07.2017

Erfahrungsaustausch zur Ausbildungsbegleitung: Psychische Störungen und andere Herausforderungen in der Beratung

(Eine Veranstaltung des hessischen Landesprogramms QuABB und der bundesweiten Initiative VerA des Senior Experten Service in Kooperation)

Im Dezember 2016 fand der erste gemeinsame Fachnachmittag zu Grenzen der Ausbildungsbegleitung bei psychischen Störungen mit VerA und QuABB statt. Frau Dr. med. Penzkofer vom Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt lieferte mit ihrem Vortrag einen umfangreichen Überblick über die diversen Erscheinungsbilder seelischer Störungen bei jungen Menschen. Die wertvollen Hinweise zum Umgang mit den eigenen Grenzen in der Begleitung von Auszubildenden sollten in einer Folgeveranstaltung – so der Wunsch der Teilnehmenden – in einem übergreifenden Austausch zur Beratungspraxis konkretisiert und vertieft werden. Rund 30 ehren- und hauptamtliche Beratungsfachkräfte fanden sich zu einem zweiten Fachnachmittag am 1. Juni in Offenbach zusammen. Diesmal arbeiteten die Senior Experten und Senior Expertinnen mit den QuABB-Beraterinnen und -Beratern in kleinen gemischten Gruppen zu vorgegebenen und selbstgewählten Fallbeispielen aus der Praxis. Sie tauschten sich zum Umgang mit den Problemen von „Mohamed“, „Maria“ und „Marvin“ aus und entdeckten so die verschiedenen Wege, Ansätze und Herausforderungen der Ausbildungsbegleitung im Umgang mit psychischen Störungen. Trotz des sommerlichen Wetters beteiligten sich die Beraterinnen und Berater bis zum Schluss rege. Folgende Rückmeldungen sollen stellvertretend für die gelungene Veranstaltung sprechen:

„Die Gemeinsamkeiten zwischen beiden Programmen und die gemeinsamen Ziele wurden deutlich.“

„Ich habe erfahren, wie eine Zusammenarbeit funktionieren kann und möchte diese Möglichkeit in Zukunft vermehrt nutzen.“

„Ich möchte für mich und für die Auszubildenden vom Erfahrungsschatz der Senior Experten profitieren und die Zusammenarbeit in der Region anstoßen.“

„QuABB bekommt für mich ein Gesicht.“

„Egal, wer was macht, im Zentrum steht der Jugendliche.“